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Tango-Benefizkonzert zugunsten der Stiftung


Am 31.3. fand ein ganz besonderer Abend im Medienhaus Mainz statt. Das Ehepaar Huff hatte gemeinsam mit Michael Zehe, dem Geschäftsführer von ROWE Mineralölwerke GmbH, Herrn Tobias Hein, ROWE Marketing, und Eva Schillo von der Stiftung Kinder.Gesundheit.Mainz ein außergewöhnliches Konzert organisiert, und dies für einen guten Zweck unter der Schirmherrschaft von Michael Ebling, Oberbürgermeister der Stadt Mainz.

Ein Tango-Benefizkonzert zugunsten der Stiftung Kinder.Gesundheit.Mainz mit dem Akkordeon-Orchester Hessen, Sektempfang und Weinverkostung mit Velis Vineyards und Catering durch „Ebbes vum Kessel“, da durfte man zu Recht gespannt sein.

Nach der Begrüßung durch Sigrid Huff, bestens organisierte und herzliche Gastgeberin, gab Prof. Fred Zepp (Vorsitzender der Stiftung und Direktor der Kinderklinik), einen interessanten und kurzweiligen Einblick in die Arbeit der Stiftung, die für die Genesung unserer Patientinnen und Patienten einen wertvollen Beitrag leistet.

Durch das Konzert führte die Schauspielerin Eva Maria Damasko und das machte sie beeindruckend gut. Sie umriss 100 Jahre Tangogeschichte in einer so schön vorgetragenen Form, dass man als Zuhörer sofort gefesselt war von dieser Stimme und der Entwicklung des Tango. Untermalt wurde der Vortrag mit Musikbeispielen zum Tango, gespielt vom Akkordeon-Orchester Hessen, dirigiert von Thomas Bauer. Mitgespielt hat auch Michael Zehe, oben genannter Mitorganisator des Abends. Wer bis dato das Akkordeon vor allem mit Shantys in Verbindung brachte, wurde rasch eines besseren belehrt.

Die Geschichte des Tango also, entstanden zwischen 1850 und 1880 im Süden von Buenos Aires, im Hafenviertel La Boca, zunächst von der Elite des Landes abgelehnt. Die Vororte, die sog. Barrios, gelten bis heute als Wiege des Tango. Wir hörten von der Bedeutung des Bandoneons für den Tango, gilt das Instrument doch als Seele dieser Musik. Von den Barrios breitete sich der Tango über einen Boom in Paris immer mehr aus bis hin zu einem großen Aufschwung in ganz Europa.

Während Eva Damasko über den Tango und seine Entwicklung sprach, gab es eine Diashow mit Paaren, die ihn tanzen. Das Miteinander von grandios gespielten Akkordeonklängen, den Bildern und der Darbietung von Frau Damasko war rundum gelungen und nahm alle, wirklich alle Zuhörer mit auf eine beeindruckende Reise in die Welt des Tango als Musikrichtung und Tanz. Wenn dann noch so schöne Sätze fielen wie: “Der Tango ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann“ und „Adios Nonino“ ein Stück von Piazzolla, dem Gründer des Tango nuovo gespielt wurde, das er zum Tod seines Vaters schrieb, dann bleibt einfach nur zu sagen:

Danke an alle, die dazu beigetragen haben, dass dieser Abend realisiert werden konnte. Er wird allen Anwesenden lange in Erinnerung bleiben. Ein herzliches Dankeschön geht an die Besucher und Spender des Konzertes und besonders an das Ehepaar Huff.